Shiatsu – unendlich viel mehr als Wellness

Shiatsu (japanisch für Fingerdruck) entstand vor ca. 100 Jahren in Japan und basiert auf dem jahrhundertealten Wissen der chinesischen Medizin und ihren grundlegenden Prinzipien. In den letzten 25 Jahren hat sich Shiatsu durch die Synthese mit westlicher Theorie und Technik als natürliche Therapieform sehr stark weiterentwickelt. Shiatsu ist in der Schweiz eine Methode der Komplementärtherapie und als Erfahrungsmedizin anerkannt.

Wirksamkeit der Shiatsu-Therapie

Die Wirksamkeit und Effektivität von Shiatsu ist dokumentiert und wird von wissenschaftlichen Studien und Auswertungen belegt. Shiatsu eignet sich besonders auch zur Unterstützung anderer Therapieformen wie Physiotherapie, verstärkt deren Wirkung oder reduziert wie bei der begleitenden Behandlung von Chemotherapie die Nebenwirkungen.

Die Auswertungen und Fallstudien verdeutlichen, dass über die energetische Arbeit eine Rückgewinnung von körperlicher Mobilität und Entspannung wie auch eine tiefe seelische Entspannung erfolgt, welche die Selbstheilungskräfte und Regenerationsfähigkeit des Organismus bei vielen chronischen und akuten Beschwerden wieder herstellen und Gesundheit, Wohlbefinden und Lebensqualität steigern.

Shiatsu wird üblicherweise eingesetzt bei

  • Stress, Belastungsstörungen, Burnout, Müdigkeit, Energiemangel
  • Schlafstörungen
  • Kopfschmerzen, Migräne
  • Probleme mit dem Magen, dem Darm und der Verdauung
  • Rückenschmerzen und -problemen, Verspannungen
  • Schmerzen im Bewegungsapparat, Gelenkbeschwerden
  • Asthmatischen Beschwerden, Allergien
  • Frauenleiden, Wechseljahrbeschwerden, Unterstützung in der Schwangerschaft
  • Emotionalen Belastungen wie Angst oder Trauer, depressiven Verstimmungen, ADS
  • Beschleunigung der Genesung nach Krankheiten und Unfällen
  • Prävention, gesund bleiben
  • Bewusster leben, Körperwahrnehmung stärken, Unterstützen von Veränderungen
  • Steigerung von Wohlbefinden und psychischer Ausgeglichenheit

Wie läuft eine Shiatsu-Behandlung ab?

Behandelt wird auf der Matte (Futon). In der Shiatsu-Behandlung wird die Energie in den Meridianen mit unterschiedlichen Berührungs- und Massage-Techniken bewegt: Gearbeitet wird mit Fingerdruck, Ellbogen, Knie, mit Dehnungen und mit diversen Techniken ähnlich denen der Physiotherapie, z.B. Gelenkrotationen und Vitalisierungen des Gewebes. Klopftechniken (Do In), Schütteltechniken (Kempiki) und Fuss- oder Handreflexzonenmassage kommen ebenfalls zum Einsatz.

Gearbeitet wird mit den Energieleitbahnen, den so genannten Meridianen. 12 Meridiane, 2 Hauptleitbahnen und 8 ausserordentliche Meridiane durchziehen wie die Blutgefässe und Lymphbahnen den Körper. Einbezogen werden die 361 klassischen Energiepunkte auf den Meridianen, die Tsubos (japanisch für "Gefäss" = Gefäss für die Lebensenergie oder eben Druckpunkt). Mit den gleichen Tsubos arbeitet auch die Akupunktur.

Bitte bequeme Kleidung (Trainer, Sportbekleidung möglichst aus natürlichem Material) und frische Socken für die Fussmassage mitbringen.

Der Behandlungsverlauf richtet sich nach dem Behandlungsziel und den (energetischen) Bedürfnissen der Person. Jede Behandlung ist anders. Abgeschlossen wird jede Behandlung mit Tipps zu Bewegung und Ernährung nach den Prinzipien der natürlichen, chinesischen Medizin.

Für wen eignet sich Shiatsu?

Shiatsu eignet sich für Menschen jeden Alters bei vielen akuten und chronischen Beschwerden. Sehr sinnvoll ist es auch zur Vorbeugung, zur Entspannung und Zentrierung, zur Steigerung des Körperbewusstseins und des Wohlgefühls im Körper. Besonders gut eignet es sich zur Begleitung bei Stress und zur ergänzenden Begleitung schwerer chronischer Krankheiten wie Krebs.

Auf die individuellen körperlichen Bedürfnisse und Einschränkungen wird in jedem Fall Rücksicht genommen. Besonders schnell sprechen Kinder und Jugendliche auf Shiatsu an.

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